gestern war ich mit Jo und Mareen, seiner Freundin, in Granada, wo wir die Alhambra besichtigt haben. Die Alhmabra war der Regierungssitz der maurischen Herrscher und später, nach der christlichen Rückeroberung Spaniens, Sitz christlicher Könige. Die Alhambra besteht aus mehreren "Teilen":
- Dem Palast und den Gärten des Generalife; quasi die Sommerresidenz des Kalifen.
- Die Burg: eine Burg eben.
- Die Nasridenpaläste: Herrschaftszentrum der Nasridenkönige (arab. Herrschaftsgeschlecht). Von außen erscheinen die Paläste ziemlich schlicht. Innen dominiert dezenter Luxus. Die Verzierungen der Wände der Innenräume sind auf filigranste Weise ausgearbeitet und strotzen nur so vor Formenreichtum. Zwischen den einzelnen Abschnitten sind immer wieder Wasserbecken angelegt.
- Der Palast Carlos V. Ein ziemlich grob wirkender, quadratischer Palast mit einem kreisrunden Innenhof in der Mitte.
- Ruinen von Wohnhäusern der Menschen, die innerhalb der Festungsmauern wohnten.
Die Bilder sind alle - genau so wie die der letzten zwei Posts - ziemlich überbelichtet und haben einen komischen Kontrast. Ich fragte mich die ganze Zeit schon, woran das liegen könnte. Heute ist mir aufgefallen, dass die Schwarz-Weiß-Einstellung der Kamera verstellt war, so dass die Bilder generell zu hell wurden. Die nächsten werden dann wieder besser.
Auf dem Weg nach Granada. Im Hintergrund erscheinen die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada. Der Mulhacén ist über 3400 Meter hoch und der höchste Berg auf dem spanischen Festland.
Die Alhambra von den Gärten des Generalife aus gesehen (quasi von der Seite).

Innerhalb des Palastes des Generalife.


In den Gärten des Generalife. Rechts Jo und Mareen.
Blick von der Burg auf den Eingang der Nasridenpaläste. Das quadratische Gebäude rechts oben ist der Palast Carlos V.
Ausblick auf Granada. Links im Bild die Kathedrale.
Die Burg. Rechts Blick auf die Sierra Nevada.

Blick auf den Albayzín, das alte Judenviertel von Granada. Wie in Sevilla und Córdoba ist das Viertel von engen Gassen durchzogen. In Granada kommt als besonderes Merkmal hinzu, dass sich die Gassen einen Hügel hinaufschlängeln. Oben angekommen hat man vom Aussichtspunkt San Nicolas einen herrlichen Ausblick auf die Alhambra.
Das Innere der Nasridenpaläste.

Es wird Abend in Granada.
Blicke vom Aussichtspunkt San Nicolas im Albayzín-Viertel.


So long,
Robert











tolle fotos =)
AntwortenLöschenHombre!
AntwortenLöschenIch finds irgendwie süß, dass du immer im Imperfekt schreibst. Erzähl mer net, dass der so de Schnabbel gewachse wär!
Ya estás mejor?
Saludos de Radij Radikal y Lucky Lisa!
Haha, nee, dess isser mir werglisch net. Aber wenn ich alles im Perfekt schreiben würde - wie däädn dess klinge dun?! Außerdem habe ich viel mit Leuten aus NRW zu tun - das färbt ab ;). Mir gehts schon wieder besser bzw. schon wieder schlechter. Das ist so ein Hin und Her im Moment. Die Häuser sind sehr schlecht bzw. gar nicht isoliert, weshlab es drinnen meist kälter als draußen ist. Aber im Großen und Ganzen estoy bien.
AntwortenLöschenSaludos de Roberto Rakete
Abber son scheener Berfekt dud doch viel nadürlischer klinge wie son aaler Imberfekt!
AntwortenLöschenWie auch immer.. ich kann dir die Kälte nachfühlen: Im Januar in Tarragona wars draußen auch immer wärmer als in meiner Wohnung. Pero ya se sabe que sobran las calefacciones...
Zum Glück ist man wenigstens in Tschermany nicht so geizig mit der Heizung, denn hier gibts Schnee satt! Wuuhuu!