Miri und ich sind vor drei Tagen aus dem Algarveurlaub zurückgekommen - in ein verregnetes Sevilla. Der Urlaub war sehr schön: Strand, Berge, Städte. Die Algarve ist nicht besonders groß, so dass wir sie von Ost nach West abklappern konnten, wobei die Gegend und die Strände gen Westen immer einsamer, die Klippen immer schroffer und der Atlantik immer wilder werden. Herrscht um Portimao herum Ballermann-Atmosphäre, sagen sich in der Gegend um Aljezur (Westküste) oder in den Hügeln der Sierra de Monchique Fuchs und Hase gute Nacht. Hier einige Bilder:
An einem Strand in der Nähe von Faro. Dort sind der Küste kilometerlange Düneninseln vorgelagert, die sich bei Ebbe noch vergrößern und ausgedehnte Sümpfe entstehen lassen.
Blick von der höchsten Erhebung der Gegend auf das flache Küstenland und die der Küste vorgelagerten Düneninseln. Landschaft in der Sierra de Caldeirao, in der wir eine Wanderung machten.
Der Praia Marinha, einer der schönsten Strände der Algarve. An der westlichen Algarve werden die Buchten kleiner und sind von steilen Klippen aus Kalkstein gesäumt, in die der Atlantik im Laufe der Jahrmillionen kleine Grotten und Torbögen hineingespült hat.
Sandskulpturen. Schaut euch bei dem Fischer rechts mal an, wie filigran die Fische in der Kiste und das Tau gearbeitet wurden.Am Kap Sao Vicente, dem südwestlichsten Punkt Europas. Hier weht immerzu ein starker Wind, der für mächtige Wellen und eine baumlose Vegetation sorgt.
Menschenleere Strände an der westlichen Algarve bzw. der Westküste.


Die Strände an der rauhen Westküste sind sehr beliebt bei Surfern. Ich habe mich auch mal probiert, allerdings nur auf einem popeligen Bodyboard. Es hat einige Zeit gedauert bis ich es geschafft habe, mich genau in dem Moment in die Welle zu stürzen, in dem sie bricht. Dann hat`s aber `ne Menge Spaß gemacht.
Miri vor einem Ausritt in die Sierra (Mittelgebirge), rechts und unten Aussichten auf die Westküste.


Die folgenden Bilder sind aus der Gegend von Lagos, einer sehr angenehmen Stadt im Westen der Algrave. In Gehweite der Stadt gibt es viele kleine, von hohen Klippen umrahmte Sandbuchten und in den Fels gespülte Grotten, zu denen wir eine Bootstour machten. Hinter Lagos beginnt der "stille Westen", in dem es keine Ferienanlagen und Touristenhochburgen mehr gibt, sondern überwiegend hügeliges, karges, unbewohntes Land und steile Felsküsten. Im Hinterland ragt die Sierra de Monchique auf, ein bis zu 900 Meter hohes Mittelgebirge, in dem vor allem Kork- und Eukalyptusbäume wachsen.


Sonnenuntergang an der Westküste





































