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Freitag, 11. März 2011

E´to que lo que e´

Buenas,

erstmal: es wird nicht der ganze Eintrag auf einmal angezeigt, deshalb unten auf "weitere Informationen" klicken, dann sieht man alles.

Que hay de nuevo, was gibt´s Neues? Bueno, während der letzten zwei oder drei Wochen war ich viel unterwegs. Nun bin ich wieder zurück in Sevilla und genieße die letzten Tage. Am Mittwoch verlasse ich die Stadt und fahre nach Jerez de la Frontera, denn von dort geht mein Heimflug am Donnerstag. Aus Jerez kommt der gute Sherry, den ich am Mittwoch Abend dann in einer modrigen Taverne vor lauter Wehleidigkeit ob des Abschieds literweise in mich hineinschütten werde.

Bis dahin wohne ich bei Juanma, einem Freund hier aus Sevilla. Er hat eine kleine Wohnung, oder wie man hier sagen würde, ein Wohnüngchen, im Stadtteil La Macarena nahe der Alameda. Die Alameda ist eine Allee, um die herum es viele (alternative) Clubs und Bars gibt. Dort bin ich in all der Zeit am liebsten weggegangen und hätte in dieser Gegend auch gerne gewohnt. Deshalb ist es schön, das jetzt eine Woche lang tun zu können und Sevilla nocheinmal von einer anderen Seite kennenzulernen. 
Ende Februar war ich für knapp eine Woche in Salamanca, wo ich Pavla besucht habe. Auf dem Hinweg habe ich mir Cáceres angeschaut. Das ist eine kleine Stadt ca. 200 Kilometer nördlich von Sevilla, deren Sehenswürdigkeit in ihrem sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern besteht. Dieser besteht ausschließlich aus dickgemauerten, globigen alten Adelspalästen und Kirchen. Was mir an Cáceres sofort gefiel war, dass die getränke dort mit Tapa kommen, d.h. man bestellt ein Bier oder eine Cola und bekommt dazu eine Kleinigkeit zu essen. Das kostet dann zusammen nicht mehr als 1,50€. Im Laufe der letzten Zeit habe ich festgestellt, dass das überall so ist, nur nicht in Sevilla... 

Hier erstmal einige Bilder aus Cáceres (draufklicken zum Vergrößern):





Montag, 21. Februar 2011

Blanco y negro






Der Frühling ist da, man braucht tagsüber keine Jacke mehr. :))







Zum Bild rechts: Der Vater hat sein Kind ein bisschen geärgert. Er hat den Ball in der linken Hand hinter dem Rücken gehalten und mit der rechten Hand so getan, als würde er den Ball in die Luft werfen. Wie man sieht ist das Kind drauf reingefallen. ;)


Freitag, 18. Februar 2011

 Hola Gente,

ich hab mir dieses Mal beim Schreiben keine Mühe gegeben, hab grade keine Lust so lange am PC zu hocken, da das Wetter dazu viel zu schön ist und ich die letzten Tage hier noch auskosten möchte. 

Bald, bald ist´s vorbei, dieses Wochenende ist eines meiner letzten in  Sevilla. Denn am Mittwoch werde ich nach Cáceres, einer Stadt 250 Kilometer nördlich von hier€, fahren. Dort werde ich einen Tag lang rumstreunern und abends dann weiter nach Salamanca fahren, wo ich bis Sonntag bleibe und Pavla besuche.Im Anschluss werde ich mit Nora zu einer ca. 7-tägigen Tour nach Granada, Sierra Nevada, Alpujarras, Parque Natural Cabo de Gata, Tabernas... starten. Ich hoffe, das klappt alles so wie ich es mir vorgestellt habe, denn diese Orte sind jeweils wirklich toll. Die Sierra Nevada ist ein bis zu knapp 4000 Meter hohes Gebirge, die Alpujarras eine sehr ursprüngliche Landschaft an ihren Süfhängen, der Parque Natural Cabo de Gata ist ein herrlicher Küstenabschnitt mit Vulkangestein und in Tabernas gibt es eine kleine Wüste.
Kurz noch zu hier in Sevilla: Die Zeit neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Ich genieße nocheinmal das immergute Wetter, die Bars, die Clubs, das vida in der calle...
Kurz vor der Klausurphase waren Ecki und Steffi hier. Der etwas ungünstige Zeitpunkt tat dem Vergnügen aber keinen Abbruch. Wir hatten sehr lustige Tage.
Mit Eclki machte ich einen Tagesausflug in die Sierra de Grazamela. Wir hatten uns ein Auto gemietet und bewusst auf Glas- und Unterbodenversicherung verzichtet. Es wird ja schon nichts passieren, dachten wir uns. Als wir keine 50 Kilometer gefahren waren, überquerte plötzlich vor uns ein Vogelschwarm die Landstraße und ... bamm!, den einen schmetterte es voll gegen die Windschutzscheibe. Der Schreck war groß, die Scheibe blieb aber Gott sei Dank heile.
Fährt man hier in Andalusien aus einer Stadt heraus, ist man mitten in der Pampa. Nur alle 10 bis 20 Kilometer passiert man mal ein kleines Dorf und dazwischen ist abgesehen von einigen Fincas (Bauernhöfen) nichts. Und Andalusien ist die am zweit dichtesten besiedelte Region Spaniens. Ich freue mich schon auf die Busfahrt nach Cáceres, die durch die Region Extremadura, die am wenigsten besiedelte Region Spaniens, führt.
Wir besuchten Zahara de Sierra (wo ich letztes Jahr schon mal war), den Hauptort Grazamela und Arcos de la Frontera. Alle diese drei Dörfer sind sogenannte weiße Dörfer, da jedes Haus weiß angestrichen ist. Ich glaube, das ist ein bestimmnter Kalkanstrich, der im Sommer das Innere des Hauses vor der großen Hitze schützt. Zwischen den Dörfern wie gesagt nichts als Pampa.

Hier jetzt einfach mal paar Bilder (ich bin gerade sehr schreibfaul):

Andalusische Pampa
Halt an einem alten maurischen castillo (Ecki mit Gianlucablick)


Ausblick von der Festung in Zahara de Sierra
Im Januar blühen schon die Mandelblüten






















Stausee in Zahara

Grazamela
Siesta
Kirche in Grazamela
Andalucía...
Andalucía...
Andalucía...

Bilder aus dem Casa de Pilatos, einem Adelspalast in Sevilla:






















 Bilder von Eckis und Steffis Besuch:



...nach einer durchzechten Nacht...













Bueno, so weit so gut erstmal. Ich werde übrigens am 17. März nach Hahn fliegen. Will dann aber zwei Tage später oder so gleich weiter nach Berlín.

Hasta pronto, tíos!

Dienstag, 1. Februar 2011

Andalú...

Hola a todos,

nur mal eine kleine Anekdote: gestern war ich auf einem Geburtstag. Wir waren im Coloniales, einem Tapasrestaurant. Dort gibt es Filetfleisch oder Lende (keine Ahnung was es jetzt genau ist) in vielen Variationen. Filet oder Lende oder was auch immer es ist heißt auf Spanisch "solomillo".
Dieses "solomillo" gibt es im Coloniales u.a. in Whiskeysoße. Nachdem es einer voin uns bestellt hatte, wiederholte der Kellner die Bestellung des Whiskey-Filets in feinstem andalú´ mit den Worten: "Un solomillo al Whi´key?"

Whi´key, Whi´key! Meine Fresse, ich hab mich nicht mehr eingekriegt vor Lachen. Meine Güte, was mir alles durch den Kopf schoss: Wikipedia, Wikileaks und natürlich Musha rain dum-a-do dum-a-da - Whi´key in the jar!

Auch nicht schlecht war, was mich Sophie, eine Austauschstudentin aus Quebec fragte, als ich ihr sagte, dass ich aus Frankfurt bin: Is it in the communist zone?
(Sie meinte aber schon "...former..." ;) ).

Das waren zwei herrliche Situationen.

Der gröbste Unisch*** ist rum, ich habe nur noch eine Klausur und zwei mündliche Prüfungen. Innerhalb der nächsten Tage werde ich einige neue Bilder hochladen und mal wieder ein bissi was erzählen.


Für alle, die mehr über andalú erfahren möchten: http://www.youtube.com/watch?v=wJgr_mwcR1g (sehr sehenswert).

Und hier eine Cruzcampo-Werbung (Bier). Eignet sich auch gut zum Lernen der 1. Person Plural Präsens  aktiv: http://www.youtube.com/watch?v=Rf3KwoDL33M

Und einfach noch ein geiles Lied (bei dem sogar ich zum Fußballfan werde ;) ): http://www.youtube.com/watch?v=vJ796uXclr0&feature=player_embedded

So long, stay tuned.

Ha´ta luego! Und Pro´t.

Freitag, 14. Januar 2011

Señales de vida

Hola a todo el mundo,

ich möchte nicht viel schreiben, sondern nur mal kurz von mir hören lassen und mitteilen, dass hier alles todo bien ist. Das Wetter ist herrlich - strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen seit Tagen -, ich bin viel unterwegs und die Uni ist bald vorbei - somit allerdings auch meine Zeit hier... Ich habe die Wohnung bis Ende Februar, will dann durch Extremadura nach Salamanca fahren und dort Pavla, eine Freundin aus Frankfurt, die dort einen Sprachkurs macht, besuchen und im Anschluss noch ein bisschen durch Spanien und/oder die Sierra Nevada und dann hinunter ans Meer tingeln. Oder ich verbringe noch ein oder zwei Wochen in Sevilla - vamos a ver... Jedenfalls herrscht unter denen, die nur ein halbes Jahr bleiben - und zu denen gehöre ja auch ich - bereits wehmütige Abschiedsstimmung... Naja, knapp zwei Monate bleiben ja noch.

Mit mir hierher kamen meine Eltern und haben mich für fünf Tage besucht. Wir haben uns zusammen die Sehenswürdigkeiten der Stadt angeschaut, einen Tagesausflug ans Meer gemacht, uns am Strand gesonnt und uns am 6. Januar die Cabalgata de los Reyes Magos, den Reiterzug der Heiligen Drei Könige, angeschaut. Das erinnerte an einen Karnevalsumzug in Deutschland, bloß dass auf den Wagen nur Kinder saßen und mit Bonbons geworfen haben und zwischen den Wagen einige schwarz angemalte Reyes auf ihren Gäulen geritten sind. Außerdem haben wir uns eine große Flamencoshow angeschaut (nicht zu vergleichen mit denen, die ich bisher gesehen habe) und es hat mir auch ganz gut gefallen.

Nächste Woche kommen mich Steffi und Ecki gleichzeitig besuchen, worauf ich mich sehr freue.

In den nächsten Wochen poste ich dann mal wieder ein paar Bilder, von den Kneipentouren mit Steffi und Ecki, Salamanca usw. usf.

Hasta luego,

Roberto

P.S.: Ich fänd´s ganz cool, wenn ihr mal ein paar Kommentare hinterlasst... einfach so...

Am Srand in Conil de la Frontera










Cabalgata de los Reyes Magos