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Montag, 21. Februar 2011

Blanco y negro






Der Frühling ist da, man braucht tagsüber keine Jacke mehr. :))







Zum Bild rechts: Der Vater hat sein Kind ein bisschen geärgert. Er hat den Ball in der linken Hand hinter dem Rücken gehalten und mit der rechten Hand so getan, als würde er den Ball in die Luft werfen. Wie man sieht ist das Kind drauf reingefallen. ;)


Freitag, 18. Februar 2011

 Hola Gente,

ich hab mir dieses Mal beim Schreiben keine Mühe gegeben, hab grade keine Lust so lange am PC zu hocken, da das Wetter dazu viel zu schön ist und ich die letzten Tage hier noch auskosten möchte. 

Bald, bald ist´s vorbei, dieses Wochenende ist eines meiner letzten in  Sevilla. Denn am Mittwoch werde ich nach Cáceres, einer Stadt 250 Kilometer nördlich von hier€, fahren. Dort werde ich einen Tag lang rumstreunern und abends dann weiter nach Salamanca fahren, wo ich bis Sonntag bleibe und Pavla besuche.Im Anschluss werde ich mit Nora zu einer ca. 7-tägigen Tour nach Granada, Sierra Nevada, Alpujarras, Parque Natural Cabo de Gata, Tabernas... starten. Ich hoffe, das klappt alles so wie ich es mir vorgestellt habe, denn diese Orte sind jeweils wirklich toll. Die Sierra Nevada ist ein bis zu knapp 4000 Meter hohes Gebirge, die Alpujarras eine sehr ursprüngliche Landschaft an ihren Süfhängen, der Parque Natural Cabo de Gata ist ein herrlicher Küstenabschnitt mit Vulkangestein und in Tabernas gibt es eine kleine Wüste.
Kurz noch zu hier in Sevilla: Die Zeit neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Ich genieße nocheinmal das immergute Wetter, die Bars, die Clubs, das vida in der calle...
Kurz vor der Klausurphase waren Ecki und Steffi hier. Der etwas ungünstige Zeitpunkt tat dem Vergnügen aber keinen Abbruch. Wir hatten sehr lustige Tage.
Mit Eclki machte ich einen Tagesausflug in die Sierra de Grazamela. Wir hatten uns ein Auto gemietet und bewusst auf Glas- und Unterbodenversicherung verzichtet. Es wird ja schon nichts passieren, dachten wir uns. Als wir keine 50 Kilometer gefahren waren, überquerte plötzlich vor uns ein Vogelschwarm die Landstraße und ... bamm!, den einen schmetterte es voll gegen die Windschutzscheibe. Der Schreck war groß, die Scheibe blieb aber Gott sei Dank heile.
Fährt man hier in Andalusien aus einer Stadt heraus, ist man mitten in der Pampa. Nur alle 10 bis 20 Kilometer passiert man mal ein kleines Dorf und dazwischen ist abgesehen von einigen Fincas (Bauernhöfen) nichts. Und Andalusien ist die am zweit dichtesten besiedelte Region Spaniens. Ich freue mich schon auf die Busfahrt nach Cáceres, die durch die Region Extremadura, die am wenigsten besiedelte Region Spaniens, führt.
Wir besuchten Zahara de Sierra (wo ich letztes Jahr schon mal war), den Hauptort Grazamela und Arcos de la Frontera. Alle diese drei Dörfer sind sogenannte weiße Dörfer, da jedes Haus weiß angestrichen ist. Ich glaube, das ist ein bestimmnter Kalkanstrich, der im Sommer das Innere des Hauses vor der großen Hitze schützt. Zwischen den Dörfern wie gesagt nichts als Pampa.

Hier jetzt einfach mal paar Bilder (ich bin gerade sehr schreibfaul):

Andalusische Pampa
Halt an einem alten maurischen castillo (Ecki mit Gianlucablick)


Ausblick von der Festung in Zahara de Sierra
Im Januar blühen schon die Mandelblüten






















Stausee in Zahara

Grazamela
Siesta
Kirche in Grazamela
Andalucía...
Andalucía...
Andalucía...

Bilder aus dem Casa de Pilatos, einem Adelspalast in Sevilla:






















 Bilder von Eckis und Steffis Besuch:



...nach einer durchzechten Nacht...













Bueno, so weit so gut erstmal. Ich werde übrigens am 17. März nach Hahn fliegen. Will dann aber zwei Tage später oder so gleich weiter nach Berlín.

Hasta pronto, tíos!

Dienstag, 1. Februar 2011

Andalú...

Hola a todos,

nur mal eine kleine Anekdote: gestern war ich auf einem Geburtstag. Wir waren im Coloniales, einem Tapasrestaurant. Dort gibt es Filetfleisch oder Lende (keine Ahnung was es jetzt genau ist) in vielen Variationen. Filet oder Lende oder was auch immer es ist heißt auf Spanisch "solomillo".
Dieses "solomillo" gibt es im Coloniales u.a. in Whiskeysoße. Nachdem es einer voin uns bestellt hatte, wiederholte der Kellner die Bestellung des Whiskey-Filets in feinstem andalú´ mit den Worten: "Un solomillo al Whi´key?"

Whi´key, Whi´key! Meine Fresse, ich hab mich nicht mehr eingekriegt vor Lachen. Meine Güte, was mir alles durch den Kopf schoss: Wikipedia, Wikileaks und natürlich Musha rain dum-a-do dum-a-da - Whi´key in the jar!

Auch nicht schlecht war, was mich Sophie, eine Austauschstudentin aus Quebec fragte, als ich ihr sagte, dass ich aus Frankfurt bin: Is it in the communist zone?
(Sie meinte aber schon "...former..." ;) ).

Das waren zwei herrliche Situationen.

Der gröbste Unisch*** ist rum, ich habe nur noch eine Klausur und zwei mündliche Prüfungen. Innerhalb der nächsten Tage werde ich einige neue Bilder hochladen und mal wieder ein bissi was erzählen.


Für alle, die mehr über andalú erfahren möchten: http://www.youtube.com/watch?v=wJgr_mwcR1g (sehr sehenswert).

Und hier eine Cruzcampo-Werbung (Bier). Eignet sich auch gut zum Lernen der 1. Person Plural Präsens  aktiv: http://www.youtube.com/watch?v=Rf3KwoDL33M

Und einfach noch ein geiles Lied (bei dem sogar ich zum Fußballfan werde ;) ): http://www.youtube.com/watch?v=vJ796uXclr0&feature=player_embedded

So long, stay tuned.

Ha´ta luego! Und Pro´t.