mir geht es gut, jedoch litt ich ziemlich unter der großen Hitze, die mich träge machte und alle zwei Minuten ins Bad rennen ließ, um mir mit einem Handtuch den Schweiß aus Gesicht und Nacken zu wischen. Mittlerweile haben sich die Temperaturen bei angenehmen dreißig Grad eingependelt und zudem weht ein frischer Wind. Die heiße Luft lastet nicht mehr wie Gewichte auf den Schultern, Bewegungen gehen nun leichter von der Hand und auf den Straßen ist viel mehr Leben.
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| Mein Zimmer |
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| Wohnzimmer |
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| Am Ende der c/ Dos Hermanas |
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| Calle Dos Hermanas |
In den vergangenen drei Wochen bin ich viel durch die Stadt getigert und habe mir
die eine oder andere Sehenswürdigkeit angeschaut (Bilder zum Vergrößern anklicken):
Die Stierkampfarena von Sevilla. Hier wurde der Stierkampf in seiner modernen Form erfunden. Ein Torero zu Fuß, und nicht mehr zu Pferd, gibt dem Stier den tödlichen Stoß mit einem Degen in den Nacken. Den Stier haben vorher schon die sogenannten Picadores, berittene Lanzenträger, mit ihren Speeren mit Widerhacken, die sie dem armen Vieh in den Nacken rammen, maltretiert und somit wild gemacht. Aufgabe des Toreros ist es dann, den Stier durch die Bewegung des Tuchs (ein Stier ist farbenblind) zu reizen und ihn kunstvoll an sich vorbeiziehen zu lassen - bis er ihm eben irgendwann seinen Degen in den Nacken rammt. Ich habe es mir mal im Fernsehen angeschaut. Eine echt widerliche Sache bei dem einem Tier kunstvoll Schmerzen zugefügt werden. Der Stier ist leider zu blöd um zu kapieren, dass es der Torero ist, der ihn ärgert und nicht das Tuch selbst. Sonst würde er nämlich nicht nur zum Angriff auf das Tuch übergehen, wenn der Torero es schwenkt, sondern den ganzen Kerl mal auf die Hörner nehmen
Die Giralda ist der Glockenturm der Kathedrale von Sevilla. Die Araber, die bis ins 13. Jahrhundert in Andalusien herrschten, bauten den Turm als Minarett einer großen Moschee. Nach der Reconquista wurde die Moschee abgerissen und eine Kathedrale errichtet - das Minarett wurde zum Glockenturm umgebaut. Seinen Namen erhielt der Turm von der bronzenen Figur, die auf seiner Spitze steht, und sich bei Wind dreht (span. girar).
Blick von der Giralda aus. Hinter dem Platz sieht man den Real Alcázar.
Im Hintergund die Kathedrale, rechts davon ein Turm des Real Alcázar, des nach maurischen Vorbildern gebauten christlichen Palastes.

Die zum Palast gehörenden Gärten.

Das Grab von Christopher Kolumbus in der Kathedrale.
Das Archivo General de Indias. Hier werden alle Dokumente über die spanische Kolonisierung Amerikas von 1492 bis heute aufbewahrt. Ich habe mir dort eine Ausstellung über die Piraten angeschaut.
Der Toro del Oro, ein alter Wachturm aus maurischer (arabischer) Zeit. Bis ins 17. Jahrhundert, als Sevilla das Monopol für den Handel mit der Neuen Welt besaß, diente dieser Turm als Kontroll- und Zollposten für die mit Gold und Silber beladenen Schiffe aus Amerika.
Ein typischer Platz im Viertel Santa Cruz. Im Hintergrund die Giralda. Das Amphithaeter von Itálica, einer antiken römischen Stadt bei Sevilla.
Die Flamencotänzerin und der Sänger.
Am 1.9. fand hier die erste Etappe der Vuelta a Espana, die Spanienrundfahrt, in Form eines Mannschaftszeitfahrens statt. Der Strand von Matalascanas an der Antlantikküste. Wenn mich nicht alles täuscht, heißt der Name direkt übersetzt so viel wie Töte die Schankbiere... ;)
Miri ist gestern abend angekommen. Es ist halb vier und sie hält gerade Siesta ;). Die geht ungefähr von drei bis fünf Uhr nachmittags und wird von den Leuten, die es sich erlauben können, auch eingehalten. Die meisten Läden und Bars haben geschlossen und der Verkehr beruhigt sich ein bisschen. Dafür ist der ganze Tagesablauf um ca. zwei Stunden nach hinten verschoben, d.h. die Leute arbeiten bis um sieben, gegessen wird gegen neun und die Filme im Fernsehen beginnen erst um zehn.
Morgen fahren wir mit einem Mietauto für zwei Wochen nach Portugal an die Algarve, um zu baden und zu faulenzen und uns die Gegend anzuschauen.
Liebe Grüße und bis dann,
Robert












Nice! Sieht sehr schön aus.
AntwortenLöschenViel Spaß in Portugal und bis die Tage!
Übergeile BIlder!
AntwortenLöschenHombre, me gustan mucho las fotos... Al parecer tienes suerte con el piso, ojalá tengas suerte con tus compañeros también!
AntwortenLöschenHahta luego..
Hola! Tengo que bailar en la playa! Yo tengo hambre!
AntwortenLöschenHmm, mein Spanisch erlaubt mir keine sinnvollen Aussagen... Sieht aber alles ziemlich geil aus. Hoffe, Portugal war schön. Vermutlich wars da wenigstens nicht so heiß wie bei euch...
Hi Rabba!
AntwortenLöschenGlückwunsch zur neuen Hood! Merk dir den 14.11.!
Deine Bilder sind übrigens aussagekräftig und sogar gut geworden.